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Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein

www.oekomodellregionen.bayern

Die Marktgemeinde Neubeuern ist seit 2020 offiziell Teil der Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein.

Die Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein besteht aus den acht Gemeinden Aschau i. Chiemgau, Bad Aibling, Bad Feilnbach, Frasdorf, Neubeuern, Raubling, Rohrdorf und Samerberg. Das Gebiet erstreckt sich entlang der drei Berge Hochries, Kampenwand und Wendelstein und verläuft teils entlang der Grenze zu Österreich.

Die Berge, Flüsse, Moore und Seen sowie die Bewirtschaftung von Almen, Grünlandflächen, Streuobstwiesen und Wäldern ergeben eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft. Die malerische Landschaft, die gelebten alpenländischen Traditionen und die zahlreichen Freizeit- und Gesundheitsangebote sorgen für eine überregionale Strahlkraft und ziehen Touristen, Erholungssuchende und ArbeitnehmerInnen an.
In der Öko-Modellregion sind bereits 20 % der Betriebe Bio-zertifiziert. Viele Betriebe halten Milchvieh und bewirtschaften Streuobstwiesen und Waldflächen. Viele Betriebe diversifizieren sich und bieten zum Beispiel „Urlaub auf dem Bauernhof“ an oder vermarkten ihre Produkte selbst.

Durch die gezielte Vernetzung und Unterstützung der regionalen Akteure soll das Potential der Region noch besser genutzt werden.

Kontakt
Sie haben ein Projekt oder möchten sich aktiv beteiligen? Dann nehmen Sie hier Kontakt mit der Öko-Modellregion auf.

Monatlicher Stammtisch der Öko-Modellregion in Neubeuern

Die Öko-Modellregion richtet einen monatlichen Stammtisch ein. Dieser findet abwechselnd am ersten Mittwoch oder Donnerstag eines Monats ab 19 Uhr beim Hofwirt in Neubeuern statt. Jeder Stammtisch steht unter einem anderen Motto / Thema.

Der erste Stammtisch beschäftigt sich mit den Fragen „Öko-Modellregion, was ist das? Wie kann ich mitmachen? Kostet es etwas? Was macht die Öko-Modellregion eigentlich?“ und findet am Mittwoch, 07.12. um 19 Uhr beim Hofwirt in Neubeuern statt.
Herzlich eingeladen sind Landwirtinnen und Landwirte (unabhängig von der Bewirtschaftungsweise des Betriebes) und alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die Interesse haben, das ÖMR-Team kennenzulernen oder sich ganz unverbindlich über die Arbeit der ÖMR  informieren möchten.

Im neuen Jahr geht es am Donnerstag, den 12.01.2023 weiter. Das Thema wird auf der Homepage und in den sozialen Medien rechtzeitig bekannt gegeben.

Wir freuen uns über euer zahlreiches Kommen und auf ein Kennenlernen.
Euer ÖMR-Team Steffi Wimmer und Steffi Adeili

Der Hofwirt in Neubeuern hat sein Bio-Zertifikat erhalten!

Der Hofwirt in Neubeuern ist die erste Individualgastronomie in den acht Gemeinden der Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein (ÖMR), die Bio-zertifiziert ist.

„Ich freue mich riesig, dass das Wirt*innen-Team vom Hofwirt den Schritt zur Biozertifizierung gewagt hat!“ so Steffi Adeili von der ÖMR. Viele Gastronomiebetriebe sind seit der Corona-Pandemie und dem damit einhergehenden geänderten Verbraucherverhalten hin zu mehr Bio und Regionalität auf die Verwendung von Bio-Produkten aufmerksam geworden. Auch Aufklärungskampagnen wie „Bio bitte“ und „Bio kann jeder“ vom Biolandverband sowie Angebote vom AELF Ebersberg-Erding, die sich mit Bio in der Außer-Haus-Verpflegung beschäftigen, haben ihren Beitrag dazu geleistet. Dass aber eine Bio-Zertifizierung notwendig ist, wenn man als Gastronom mit Bio-Gerichten oder -Zutaten auf der Speisekarte wirbt, ist noch lange nicht allen in der Branche bekannt. Darauf wies Steffi Adeili auch den Hofwirt bei einem ersten Kennenlernen hin und zeigte gleichzeitig Lösungsmöglichkeiten auf. Denn entgegen der Vorstellung vieler, ist es nicht notwendig die gesamte Küche auf Bio umzustellen, um eine Zertifizierung zu erhalten. Wieviel und welche Lebensmittel man in Bio-Qualität einsetzen möchte, bleibt jedem Gastronomen selbst überlassen. Die Bio-Zertifizierung und die damit einhergehende jährliche Kontrolle durch einen Auditor einer Kontrollstelle stellt nur sicher, dass ein Gericht, das mit Bio-Hinweis auf der Speisekarte ausgewiesen ist, auch aus Bio-Zutaten gekocht wird. „Das erfordert eine gute Dokumentation, aber bei der Erstkontrolle haben wir schon mit sehr guter Vorbereitung geglänzt“, freut sich Veronika zur Hörst vom Hofwirt Neubeuern.

Zum Konzept des Hofwirtes gehören nicht nur Bio-Zutaten, sondern auch gute Partnerschaften in unmittelbarer Nähe. Das spiegelt sich in der Einrichtung der Gasträume, die z.B. mit Öfen von Neubeurer Ofenbauer ausgestattet sind, wider. vor allem aber in der Herkunft der Lebensmittel, die in der Küche zu feinen Gerichten gezaubert werden. Mitpächter Martin Schmied zum Beispiel beliefert den Hofwirt mit saisonalem Bio-Gemüse aus eigenem Neubeurer Anbau.

Die Bio-Milchprodukte kommen von der Molkerei Berchtesgadener Land. Damit unterstützt der Hofwirt Milcherzeuger aus der Region und trägt so zum Erhalt der kleinbäuerlichen Strukturen und der schönen Kulturlandschaft, die die Touristen so schätzen, bei. So schließt sich der Kreis für den Gasthof und das Hotel wieder.
Und weil es sich beim Hofwirt so gut aushalten und speisen lässt, findet dort ab Dezember ein monatlicher ÖMR-Stammtisch statt. Herzlich eingeladen sind Landwirtinnen und Landwirte (unabhängig von der Bewirtschaftungsweise) und alle Verbraucher*innen, die Interesse haben, die Projektmanagerinnen kennenzulernen oder sich ganz unverbindlich informieren möchten. Jeder Stammtisch wird unter einem Motto / Thema stehen. Der erste Stammtisch beschäftigt sich mit den Fragen „Öko-Modellregion, was ist das? Wie kann ich mitmachen? Kostet es etwas? Was macht die Öko-Modellregion eigentlich?“.
Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und Kennenlernen.

Extra Info zur Bio-Zertifizierung in der Außer-Haus-Verpflegung
Jeder landwirtschaftliche Bio-Betrieb muss sich einmal im Jahr von einer unabhängigen Kontrollstelle kontrollieren lassen. Nur wenn diese Kontrolle ohne Beanstandung bleibt, bekommt der Betrieb sein Bio-Zertifikat. Dieses Prozedere ermöglicht erst Produkte wie Milch oder Getreide mit Bio-Hinweis zu vermarkten. Die Bio-Kontrolle schützt den Verbraucher vor falschen Angaben und sorgt dafür, dass Bio drin ist, wo Bio draufsteht und dass die EU-weit geltenden Bio-Richtlinien eingehalten werden. Die Worte „Bio“ oder „Öko“ sind nämlich geschützte Begriffe. Daher dürfen auch Verarbeiter, Händler, oder eben Gastronomen nur mit Bio werben, wenn sie bio-zertifiziert sind. Einfach so Bio-Gericht oder -Zutaten in der Speisekarte auszuloben ist nicht zulässig! Als Verbraucher erkennt man einen zertifizierten Betrieb an seiner Kontrollnummer, die z.B. in der Speisekarte oder auf einer Produktverpackung angegeben werden muss. Die Kontrollnummer besteht aus „DE-Öko-“ sowie drei Ziffern, z.B. DE-Öko-006.

Bio was steckt dahinter

Einkaufsstudien und das zunehmende Angebot von Bio-Lebensmitteln im Lebensmitteleinzelhandel zeigen, dass sich Verbraucher*innen beim Einkaufen immer öfter für biologisch erzeugte Lebensmittel entscheiden. Diesen Trend hat die Corona-Pandemie sogar noch verstärkt. Besonders die Kombination aus regional und bio überzeugt Verbraucher*innen.
Doch wissen Sie, was hinter Bio-Lebensmitteln steckt? In jeder Folge dieser Serie stellen wir die Besonderheiten der Biolandwirtschaft vor.

Folge 7

Düngung im Ökolandbau

Folge 6

Flächengebundene Tierhaltung im Ökolandbau

Folge 5

Pflanzenschutz im Ökolandbau

Folge 4

Ökolandbau bedeutet Kreislaufwirtschaft

Folge 3

Artgerechte Tierhaltung und Bio

Folge 2

Bayerische Bio-Lebensmittel: Voll im Trend und politisch erwünscht

Folge 1

Bio-Zeichen bieten Orientierung

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