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Kanalsanierung am Gereut

  • Aus dem Rathaus

Auch private Grundstücksentwässerungsanlagen sind zu prüfen

 

Die umfangreichen Kanalsanierungen im Ortsgebiet schreiten voran. Nachdem die Schmutzwasserkanäle von der Krautäckersiedlung bis hin zur Sailerbachstraße seit 2018 umfangreich saniert wurden und der erste Abschnitt 2021 abgeschlossen werden konnte, wird die Sanierung nun im Bereich des ehemaligen Bebauungsplangebiets „Am Gereut“ fortgeführt.

Rechtliche Grundlage für die Überprüfung des Kanalnetzes ist die Entwässerungssatzung der Marktgemeinde in Verbindung mit der Eigenüberwachungsverordnung. In dieser ist festgeschrieben, dass die Gemeinde ihre Schmutzwasserkanäle erstmals 40 Jahre nach Errichtung hin auf Mängelfreiheit zu inspizieren hat. Dies geschieht mittels einer Kamerabefahrung, die von der Firma Georg Mayer, Nussdorf, ab Mitte August vorgenommen wird.
Das Ingenieurbüro Roland Richter, Freilassing, erstellt im Nachgang ein Sanierungskonzept, welches dann im Jahr 2023 umgesetzt werden soll. Die Gemeinde hat aus mehreren Gründen hohes Interesse an leistungsfähigen und dichten Kanälen, gilt es doch den Fremdwassereintritt im Trennsystem der Gemeinde (Schmutzwasser und Regenwasser werden getrennt entsorgt) zu vermeiden, spielen aber auch ökologische Aspekte (Austritt von Schmutzwasser ins Erdreich) für die Sanierung eine Rolle. Um Fehlanschlüsse im Trennsystem zu entdecken, werden auch im Bereich des Gereuts sogenannte Berauchungen vorgenommen, sprich wird geprüft ob Dachrinnen möglicherweise mit dem Schmutzwasserkanal verbunden sind und diese „Fehlanschlüsse“ dann bereinigt.
Natürlich machen sich die Sanierungen in der Abwassergebühr bemerkbar, ist die Maßnahme aber enorm wichtig zeitnah umzusetzen, um noch aufwändigere Sanierungsmaßnahmen und damit noch extremere Gebührensprünge in Zukunft zu vermeiden.

Die Kamerabefahrung der Gemeinde erfolgt dabei vom Hauptkanal in der Straße bis zum sogenannten Revisionsschacht, welcher sich bereits auf dem Privatgrundstück der Anliegerinnen und Anlieger befindet. Auf die Erhebung von Kosten für die Kamerabefahrung verzichtet die Gemeinde.
Gemäß Satzung konnte für den Teil ab der Grundstücksgrenze eine Kostenerstattung geltend gemacht werden.

Unabhängig von der Kamerabefahrung durch die Gemeinde haben die privaten Grundstückseigentümer jedoch eine Verpflichtung die sogenannte Grundstücksentwässerungsanlage bzw. Grundleitung, welche hinter dem Revisionsschacht liegt, selbst zu überprüfen, sofern diese 20 Jahre oder älter ist.

Hier bleibt es jedem freigestellt, ob er sich an die Kamerabefahrung der Gemeinde anhängt und die Firma Georg Mayer GmbH ebenfalls beauftragt oder sich selbst um eine Inspektionsfirma bemüht. Sollten Sie Interesse haben sich bei der gemeindlichen TV-Befahrung zu beteiligen, so bieten wir an sich mittels eines Formblatts bis zum 05.08.2022 an die Gemeinde zu wenden. Die Firma Mayer wird Mitte August mit der Befahrung beginnen und kann sodann auch die privaten Aufträge besser verarbeiten und sich bzw. Ihnen ggf. über gemeinsame Anfahrten Kosten einsparen.

Das Formblatt kann dann auch an die Gemeinde übergeben werden, wenn Sie entweder noch keine Prüfpflicht haben oder einen anderen Unternehmer mit der Prüfung beauftragen wollen. Bis 31.12.2022 haben Sie in jedem Fall einen Nachweis der Prüfung bei der Gemeinde einzureichen. Das Formblatt erhalten Sie als Anhang (siehe unten) oder im Vorzimmer des Rathauses.

Die Thematik wurde bereits vor gut 40 Bürgerinnen und Bürgern bei einer Anliegerversammlung am 18.07.2022 im Bürgersaal besprochen.

 

 

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