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Informationen zur Beantragung von Härtefallhilfen für Heizöl, Pellets, Flüssiggas

  • Aus dem Rathaus

 

Seit Monaten fragen Bürger vermehrt nach, wo und wie die Hilfe für die Beschaffung von Energieträgern zu beantragen ist, z.B.: für Öl und Pellets. Auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministerium für Familie Arbeit und Soziales wurden nun alle notwendigen Informationen für die Beantragung von Härtefallhilfen veröffentlicht:

www.stmas.bayern.de/energiekrise/index.php

Personen, die staatliche Leistungen für den Lebensunterhalt erhalten, z.B.: Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) oder Bürgergeld (SGB II) oder Asylbewerberleistungen (AsylbLG), sind lt. Auskunft nicht antragsberechtigt. Denn die erhöhten Heizkosten werden bereits in voller Höhe bei der Berechnung der existenzsichernden Leistungen bedarfsdeckend von der zuständigen Sozialleistungsbehörde berücksichtigt.

Dennoch können Härtefallhilfe dann Auswirkungen auf die Gewährung der Leistungen für den Lebensunterhalt haben, wenn

•             ein Vermieter die Vorauszahlungen infolge der Härtefallhilfen während des Jahres verringert.
               Dadurch sinkt der Anspruch auf Hilfe.

•             eine Wohnungseigentumsgemeinschaft besteht und der Hilfesuchende Eigentümer ist.
              Hintergrund ist, dass die Wohnungseigentumsgemeinschaft antragsberechtigt ist und nicht
              die einzelnen Eigentümer (sog. Zentralantragstellende). Die Hilfe wird dann von der
              Wohnungseigentumsgemeinschaft an alle Eigentümer weitergeleitet. So können also auch
              Empfänger der von existenzsichernden Leistungen im Einzelfall dennoch Härtefallhilfe
              bekommen. Dadurch sinkt der Anspruch auf Hilfe.

•             Zur Vermeidung von Doppelförderung sind Hilfesuchende in beiden Fällen deswegen v
               verpflichtet, diese Änderung bei ihrer zuständige Sozialleistungsbehörde anzuzeigen.

 

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