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Veranstaltungs-Highlights

15.04.2017

Ausstellung in der Galerie ab 30. Juni

Von 30.6. - 16. Juli findet in der Galerie am Marktplatz 4 (2. OG) die Ausstellung „Symbiosen“ von Hans Heibl und Jørgen May statt.
Die Vernissage am 30. Juni beginnt um 19 Uhr.

Hans Heibl, Aquarelle und Acrylbilder
Aquarelle: Hans Heibl zeigt mit seinen farbintensiven Aquarellen Impressionen aus mediterranen Ländern sowie dem bayerischen Umland. Hans Heibl erweitert in seinen Bildern den realistischen Aspekt durch seine ganz persönliche Darstellungsweise und Wiedergabe der Atmosphäre, der Lichtstimmungen, der Details. Realistisches verbindet sich mit abstrakten Farbflächen. Der Rhythmus ist für Hans Heibl wichtig bei der Komposition seiner Aquarelle. Deshalb sind seine Aquarelle sorgsam konzipierte, feinsinnig arrangierte, bewusst reduzierte Arbeiten mit dem Fokus auf das Wesentliche.
Acrylbilder: Hauptthema in den Acrylbildern von Hans Heibl ist der Aspekt der Architektur in seiner natürlichen und künstlichen Bedeutung. Mit seinen bizarren Bildelementen schafft er eine Symbiose von Landschaft und Architektur. In den Arbeiten von Hans Heibl sind Vereinfachung, Klarheit im Ausdruck und Form sowie sparsame Farbgebung wesentliche Merkmale seiner Malerei. In seinen Acrylbildern ist der farbintensive Ausdruck wesentlicher Bestandteil und die Farben sind häufig auf drei Farben reduziert. Aus der Farbe heraus entwickelt er die Struktur, die bildliche Form und schließlich die Aussage des Bildes.

Jørgen May, Holzskulpturen
Als Bildhauer ist seine Intention, Bestehendes zu verändern, Neues zu schaffen und Impulse in der Gesellschaft zu setzen. Seine Skulpturen bilden eine Symbiose aus Realität und Dystopie – seine Musen sind eher kritischer Natur und sollen den Weg zur Eutopie eröffnen. Vor allem inspirieren  Jørgen May aktuelle Geschehnisse und seine eigene Identität als Mensch.

Die Objekte durchlaufen einen strengen Entstehungsprozess und eine disziplinierte, konsequente Auseinandersetzung mit dem Thema, welches ihn bewegt. Die erste Wahrnehmung und die Einstellung dazu am Ende des Schaffensprozesses können durchaus auseinanderklaffen – der Unterschied ist das Spannende. Um ihm Ausdruck zu verleihen, kombiniert er gerne naturalistische und abstrahierte Darstellungsweisen. Ein Verbund zweier so gegensätzlicher Stile öffnet durch die Anlehnung an anatomische Vorgaben und der unvollkommenen Autonomie viel Raum für eine Auseinandersetzung.

Das Ziel ist es, der Skulptur eine magnetisierende Aussagekraft zu verleihen. Er arbeitet meist ohne Modelle. Verfälschung des Materials durch eine übergreifende Lokalfarbe ist ausschlaggebend für die endgültige Aussage eines jeden Objektes.

Öffnungszeiten:
Freitag von 18-20 Uhr
Samstag von 14-19 Uhr
Sonntag von 11-19 Uhr 

» Informationen zum Künstlerkreis

Weitere Bilder:

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