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Pfarrkirchen Neubeuern und Altenbeuern

Die Pfarrkirche Maria Empfängnis. Pfarrkirche Mariä unbefleckte Empfängnis

Am Eingang des bayrischen Inntals, erwartet Sie der Ferienort Neubeuern. Unter dem weithin sichtbaren Schloss, aber immer noch hoch über dem Inn, verbirgt sich der malerische Dorfkern, in dessen Mitte die "Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä unbefleckte Empfängnis" liegt.

Die Farb- und Raumstruktur der Gestaltung des Kirchenraumes entstammt dem Umbau von 1775/76. Es wurden alte Ausstattungen mit übernommen und bis zum heutigen Tag immer wieder das eine oder andere hinzugefügt. Das heutige Kirchenschiff entstand 1636 und wurde ein zweitesmal 1672 gewölbt. Die Pfeiler und Deckengewölbe wurden 1776 in sehr schlichter Weise stuckiert. Pfeiler und Decke erhielten einen hellgrauen Ton, die Wände weiß gehalten, die Kanten der Fensterzwickel erhielten eine schmalen gelben Lichtstreifen. Damit war der eigentliche Versammlungsraum der Pfarrgemeinde im Bereich dieser Kirche in schlichter Weise gestaltet und als Ausgangsraum für die gottesdienstliche Versammlung gekennzeichnet.

Ein Textauszug aus dem Kirchenführer den Sie in der Pfarrkirche Neubeuern und der Dreifaltigkeitskirche in Altenbeuern erwerben können. Der Kirchenführer wurde von Herrn Pfarrer Josef Reuder erstellt.

Die Pfarrkirche ist tagsüber offen und lädt ein zu Besinnung und Gebet.

Die Kirche Allerheiligste Dreifaltigkeit in Altenbeuern. Die Kirche Allerheiligste Dreifaltigkeit in Altenbeuern

Dieser Kirchenbau feierte 1994 sein 500-jähriges Bestehen. Bis 1841 behielt die Kirche ihren gotischen Sattelturm, dann wurde ihr der neugotische Helm aufgesetzt. Aus der Zeit des Baus stammt die seltene Darstellung der Dreifaltigkeit im Hochaltar. Drei gleiche Figuren im Christustypus mit Krone, Zepter und Reichsapfel werden durch einen Prunkmantel zusammengefasst. Begleitet wurde die Gruppe von den Salzburger Bistumspatronen Rupert und Virgil.

Sehr interessant sind drei Holzepitaphe, wie sie in Dorfkirchen nur selten vorkommen. Das Mair-Epitaph (um 1600) mit der Geschichte der Arche Noah (Schiffbau in der Art im 1600). Das Pachhammer Epitaph mit der Erweckung des Lazarus. Das Epitaph eines Unbekannten (aus der selben Zeit) mit der Heilsgeschichte im Alten und Neuen Testament. An der Nordwand befinden sich Teile eines Freskenzyklus, eine Nikolaus-, eine Georgs- und eine Christophorusdarstellung. (Schiffleut-, Schiffreiter- und Fährleutpatrone).

Die Darstellung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit bedarf besonderer Erwähnung. Ein Rosenheim Bildhauer hat sie um 1500 geschaffen. Diese Art der Darstellung wurde im Tridentinischen Konzil verboten. Altbayrische Beharrlichkeit hat sie erhalten! Der theologische Hintergrund ist der Text der Dreifaltigkeitspräfation und die Tatsache, dass Gott in Jesus sichtbar geworden ist. Darum wird auch Gottvater und der Hl. Geist im Christustypus dargestellt. Sie haben die "gleiche Fülle in der Herrlichkeit" (Szepter, Krone und Reichsapfel), "die Verschiedenheit in den Personen" (drei Gestalten), "die Einheit im Wesen" (gleiche Gesichter und ein Mantel, der alle drei umgibt).

Auszug aus dem Kirchenführer erstellt von Herrn Pfarrer Josef Reuder und zu erwerben in der Kirche in Altenbeuern oder der Pfarrkirche in Neubeuern.

Die Kirche ist tagsüber offen und lädt ein zu Besinnung und Gebet!