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Archiv Aktuelles aus den Sitzungen

Aktuelle und ausführliche Sitzungsinformationen finden Sie im Ratsinformationssystem unter folgenden Link.

https://ris.komuna.net/neubeuern

 

31.03.2015

Aus der öffentlichen Marktgemeinderatssitzung vom 10.03.2015

Aus der letzten Marktgemeinderatssitzung vom 10.03.2015


Nach Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 24.02.2015 befasste der Rat sich
mit der formlosen Anfrage von Andrè und Sonja Schiffer zur Errichtung eines Dreispänner-Reihenhauses in der Auerstraße.Das Vorhaben widerspricht in mehreren Punkten (kein Einzel- oder Doppelhaus, Überschreitung der Baugrenzen, Lage der Garagen bzw. Stellplätze außerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche) den Festsetzungen des dort geltenden Bebauungsplanes.
Das Landratsamt Rosenheim teilte mit, dass durch die beabsichtigte Bebauung die Grundzüge der Planung berührt würden; eine Befreiung von den betroffenen Festsetzungen könne deshalb nicht in Aussicht gestellt werden; somit müsste der Bebauungsplan im Bereich dieses Grundstücks geändert werden.
2. Bürgermeister Martin Schmid wies auf die extreme Größe des Baukörpers hin; er wirke übertrieben. Martin Schmid sprach sich deshalb gegen das geplante Vorhaben aus. Auch Gemeinderat Schwitteck war dieser Ansicht und sprach sich gegen ein Änderungsverfahren zum Bebauungsplan aus.
Gemeinderätin Leitner fand die Maße von 21 x 11 m zu massiv.
Gemeinderat Stuffer hätte mit der Errichtung eines Dreispänners kein Problem; er wäre mit 5-6 Stellplätzen einverstanden.
Gemeinderat Spatzier plädierte auf freie Sicht zur Auerstraße, Gemeinderätin zur Hörst erkundigte sich nach der Entstehung einer evtl. zu hohen Nachverdichtung für die Nachbarschaft.
Gemeinderat Fritz schlug einen Ortstermin vor; Gemeinderat Schwitteck lehnte dies ab, solange keine konkrete Planung vorliege.
Gemeinderat Scherer sprach sich positiv zur Nachverdichtung aus.
Der Antrag auf Ortstermin wurde mit 2:15 Stimmen abgelehnt, ebenso wie der formlose Antrag
der Eheleute Schiffer (Beschluss 5:12).

Im folgenden Tagesordnungspunkt wurde über die formlose Anfrage von Kerstin und Florian Haidacher zum Anbau an das bestehende Wohnhaus in der Marktfeldstraße
diskutiert.
Die bestehende Garage soll abgerissen und an der Westseite des Wohnhauses eine Doppelgarage mit einer Wohneinheit in Ober- und Dachgeschoss sowie ein weiteres erdgeschossiges Nebengebäude (zur Unterstellung von Fahrrädern etc.) errichtet werden.
Das Vorhaben widerspricht in einigen Punkten den Festsetzungen des geltenden Bebauungsplanes (kein Einzel- oder Doppelhaus, Überschreitung der westlichen Baugrenze, Dachneigung 25° anstatt 22-24°).
Das Landratsamt Rosenheim teilte mit, dass durch die beabsichtigte Bebauung die Grund-
züge der Planung berührt würden; sollte eine derartige Bebauung ermöglicht werden, wäre
ein Änderungsverfahren erforderlich.
Gemeinderat Schwitteck stimmte dem Vorhaben zu, Gemeinderat Stuffer lehnte die geplante Dachterrasse über dem ebenerdigen Anbau ab.
Erster Bürgermeister Nowak schlug vor, das geplante Vorhaben nach hinten zu versetzen,
um die Einhaltung der Abstandsflächen zu gewährleisten.
Gemeinderätin zur Hörst befürwortete das Vorhaben; es handele sich um einen klassischen
Fall von Nachverdichtung, die geplante Dachterrasse erhöhe die Wohnqualität.
Nach Meinung von Gemeinderat Johann Schmid solle die Wohnbebauung weiterhin unterstützt werden. Er fandet auch die Lage des Vorhabens aufgrund der Lichtverhältnisse für das bereits bestehende Gebäude angemessen.
Auf Anfrage von Gemeinderätin Leitner nach den Kosten für die Gemeinde bei einer Bebauungsplanänderung wurde von der Verwaltung erklärt, dass die Kosten der Bauwerber
zu tragen hätte.
2. Bürgermeister Martin Schmid wies auf die Einhaltung der Abstandsflächen zum öffentlichen Grund hin. Dieser Meinung war auch Gemeinderat Schwitteck; trotzdem sei er bereit, hier einer Ausnahmeregelung zuzustimmen.
Der formlose Antrag der Eheleute Haidacher erhielt schließlich einhellige Zustimmung des Rates (Beschluss 17:0).

Dem Antrag des Friedhofsbeauftragten Stuffer-Astner zur Fällung einer Fichte am Friedhof Altenbeuern konnte nicht zugestimmt werden (Beschluss 6:11). Erster Bürgermeister Nowak sprach sich gegen eine Fällung aus; er hatte mit dem Baumsachverständigen, Herrn Ronge,
vorab diese Fichte begutachtet. Herr Ronge ist der Meinung, dass von diesem Baum keine
Gefahr ausgeht.
Nichtsdestotrotz sei es nachvollziehbar, so einige Gemeinderäte, dass sich Herr Stuffer-Astner Sorgen um die Sicherheit des ihm anvertrauten Friedhofs macht.

Zum folgenden Tagesordnungspunkt "Wiedervorlage der Beschlussfassung des Ausschusses Tourismus, Kultur und Gewerbe vom 03.02.2015, weiterer Umgang mit dem Begriff "Kulturdorf" entstand eine rege Diskussion unter den Gemeinderäten. Der Gemeinderat war überwiegend
der Meinung, dass das vorhandene Logo auch weiterhin verwendet werden sollte und stimmte
der Beibehaltung des Logos "Kulturdorf" deshalb zu (Beschluss 16:1).

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